Schneider, Claudia
Langeweile – was ist das eigentlich? In diesem Seminar versuchen wir Antworten zu finden. Es gibt unterschiedlichste Definitionen mit diversen Wertungen zu diesem Thema. Häufig wirken gelangweilte Menschen lustlos, teilnahmslos und störend, insbesonders wenn der Auftrag zur Aktivierung im Hintergrund Druck macht. Wann also ist es völlig okay, Langeweile zu haben und wann empfiehlt sich der Versuch der Aktivierung und wie kann das gelingen? Diese Fragen sowie die zugehörige Dokumentation werden wir klären.
Welche Anforderungen und Inhalte sollte ein Wochenplan zur Beschäftigung und Aktivierung erfüllen? Welcher Sinn steht hinter einer Themenwoche? Wie kann ich das Thema durchgehend immer wieder neu gestalten? In diesem Seminar gibt’s Antworten auf die Fragen und wir erstellen gemeinsam einen Wochenplan zum Thema 'Zeit'. Außerdem werden wir einzelne entsprechende Angebote für den Einsatz in den Einrichtungen vorbereiten.
Einführung in die kreative Arbeit mit Pappmaché am Beispiel von Weihnachtsschmuck und „Handwerkszeug“ für die basale Stimulation.
Kommunikation führt Menschen zusammen und bewirkt auch den Zusammenhalt unter ihnen. Inhalte: - Sicherheitshinweise und Warnsignale - Gewaltprävention - Rechtlicher Rahmen - Stresserkennung und –bewältigung - Deeskalierende Kommunikation - wie kann ich diese anwenden? - Sicherheitsdistanzen
Bei langfristiger oder dauerhafter Immobilität schränkt sich der Lebensraum der Betroffenen stark ein, sie werden 'bettlebig'. Ihr Umfeld besteht aus dem Sichtkreis rund um das Bett. In dieser besonderen Lebenslage ist ein angemessenes und anregendes Betreuungsangebot ebenso wichtig wie eine angemessene Gestaltung des Umfeldes. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden Einblick in diese Situation und erkennen ansatzweise Wünsche und Bedürfnisse, um ein besseres Verständnis zu ermöglichen. Worauf gilt es im Rahmen der Betreuungsarbeit zu achten? Wie können Betreuungskräfte sich gut vorbereiten? Antworten darauf sowie verschiedenste Anregungen/Ideen zur Aktivierung/Begleitung 'bettlebiger' Menschen unter Berücksichtigung ihrer individuellen kognitiven Leistungsfähigkeit und der Einbindung aller Sinne stehen im Fokus dieses Seminars.
Alltagsbegleiter/innen unterstützen bei allem, was im Alltag anfällt. Vor allem pflege- und betreuungsbedürftige Menschen, die noch im eigenen Zuhause leben, profitieren von Alltagsbegleiter/innen. Durch die Aktivierung zur Selbsthilfe soll die Selbständigkeit der Senioren/innen gefördert werden. Die Alltagsbegleiter/innen sind keine Pflegekräfte, sondern sie bieten den Senioren/innen Betreuung an wie: Hilfe bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten Kochen Einkaufen Arztbesuche Vorlesen von Büchern Kartenspielen Basteln gemeinsame Spaziergänge Inhalte der Basis-Qualifizierung: Einführung in die Thematik, soziale Wahrnehmung, krankheitsbedingte Veränderungen im Alter, Kommunikation / soziale Kompetenz, Aktivierung / Tagesstrukturierung, Grundlagen der Demenz und Validation, gesetzliche Ansprüche, Diabetes mellitus, Abschlusskolloquium.
Der Lehrgang befähigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit als zusätzliche Betreuungskraft in Pflegeheimen mit stationär untergebrachten Demenzerkrankten, aber auch in Tagespflegeeinrichtungen und in Sozialstationen für die häusliche Betreuung.
