Förderung von Bewegung nach Musik für ältere Menschen. Musik weckt unsere Lebensgeister und animiert uns zum Tanzen. In dieser Fortbildung erlernen wir neue Tänze im Sitzen (für Senioren mit Einschränkungen). Wir tanzen auch hinter dem Stuhl und frei auf der Fläche. Für jeden ist etwas dabei.
Durch die kreative Arbeit und die entstandenen Werke fühlen sich die meisten Menschen nützlich und wertvoll. Sie können sich mit ihren Mitteln ausdrücken und bis zuletzt kreativ tätig sein. Gemeinsam wollen wir Fensterbilder anfertigen und hierbei verschiedene Techniken zur Gestaltung nutzen.
Was ist Aromapflege? Können Ätherische Öle in der Pflege und Betreuung angewandt werden? Was ist Aromatherapie? Einzelbeschäftigung und Aktivierung bettlägeriger Menschen. Bettlägerige Menschen haben einen spezifischen Pflege- und Betreuungsbedarf. Die Demenzpatienten sinnvoll zu beschäftigen ist Maßarbeit, da die mentalen und körperlichen Defizite unterschiedlich fortschreiten. Betreuungs- und Begleitkräfte müssen kreativ sein, um für jeden Betroffenen eine individuelle Lösung zu finden. In dieser Fortbildung werden Ihnen einige klassische und manche unkonventionellen Ideen vermittelt. Sie erfahren, wie Sie die Betreuung und Begegnung gut gestalten können. Zudem lernen Sie die Chancen und Vorteile einer angemessenen Zimmer- und Milieugestaltung kennen. Mit vielen Beispielen aus der Praxis. Inhalte: • Besonderheiten bei der Begleitung und Betreuung von bettlägerigen Menschen • Immobile Menschen sinnvoll aktivieren • Beschäftigungsangebote und Tipps für den Umgang mit immobilen Menschen, die verbal nicht mehr erreichbar sind • Milieugestaltung für mehr Wohlbefinden • Praktische Beispiele und Erfahrungen aus der Praxis • Anregung und Förderung der visuellen Wahrnehmung • Förderung des Gedächtnisses und der Orientierung
Depression im Alter - eine emotionale Angelegenheit?! - Verstehen und Unterstützen im Alter und Alltag Vom Ursprung über die Diagnose bis hin zu Therapie-Konzepten verstehen und in den Emotionen unterstützen, das ist es, was in diesem Seminar thematisiert werden soll. Dabei sollen Austausch und Unterstützungsangebote erarbeitet werden.
Biografiearbeit ist wichtiger Bestandteil der Betreuungsarbeit und zugleich das Fundament, die Identität der Senior:innen stärken und Angebote individuell gestalten zu können. Doch im Arbeitsalltag sind Biografiebögen oft kein praktikables Hilfsmittel – sie sind in der Akte, nicht bei der Person und zudem häufig sehr ausführlich beschreibend. Somit werden sie dann schon aus Zeitmangel nicht wirklich gelesen. Doch worum geht es in der Boigrafiearbeit? Kontaktpflege, Wertschätzung, Identitätsstärkung, Beziehungspflege sind nur einige Stichworte zu diesem Thema. Darum schauen wir uns in diesem Seminar verschiedene kreative Möglichkeiten an, Biografiearbeit als aktivierendes Angebot zu gestalten und zugleich die Informationen, die immer wieder zu einem Gespräch einladen, offensichtlich verfügbar zu machen.
Noch immer arbeiten überwiegend Frauen in der Betreuung von Senior:innen. Kein Wunder, dass es schwerer fällt, passende Angebote für Männer zu kreieren. Wir begeben uns auf Spurensuche - was empfinden Männer als sinnvolle Beschäftigung? Was verrät mir die Geschichte dazu? Wie kann die Aktivierung gelingen? Welche 'Spielregeln' sind hilfreich? Dies und mehr erfahren die Teilnehmenden in diesem Seminar.
Bewegung im Sitzen eignet sich sehr gut für Personen, die aufgrund von körperlichen Einschränkungen nicht mehr allzu lange oder gar nicht mehr stehen oder gehen können. Daher ist Bewegung im Sitzen auch gut für Senior*innen geeignet, die nicht mehr ganz so sicher auf den Beinen sind. Planen einer Betreuungsstunde zum Thema "Bewegung im Sitzen".
Krafträuber im eigenen Arbeitsalltag zu erkennen ist - besonders, wenn man mittendrin steckt - gar nicht so einfach. Lösungen dagegen verblüffen manches Mal durch ihre Einfachheit. In dieser Fortbildung sind die Teilnehmenden eingeladen, ihren Krafträubern auf die Spur zu kommen und individuelle Lösungswege zu finden. Denn: Arbeit soll - auch dauerhaft - Spaß machen! Inhalte: * Krafträuber entlarven und schwächen * Lebensenergie schützen und aufladen * Umgang mit dem Kraftressourcen-Modell
Weihnachts-Bastelangebote für Senior:innen, die Erfolgserlebnisse ermöglichen und Freude bereiten. Wir basteln mit Modelliermasse, Tannenzapfen, Eicheln, Nüssen, Strohhalmen und vielen anderen Materialien. Eine Mischung aus unterschiedlichen, einfach durchzuführenden Projekten.
Pflege zu Hause wird in Zeiten von Fachkräftemangel immer mehr auf Familienangehörige gestützt bleiben. Sie möchten nicht ins kalte Wasser springen, wenn jemand aus Ihrer Familie pflegebedürftig wird? Dann ist es gut, wenn Sie Grundwissen erwerben und ein sicheres Gefühl bei der Pflege und Betreuung haben. Diese Kursreihe vermittelt Ihnen in Theorie und Praxis, wie Sie bei der Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung und Mobilisation unterstützen. Vorbeugende Pflege und Förderung der Selbständigkeit sind ebenso Thema wie Entlastung durch professionelle Dienste. Schließlich lernen Sie auch, Ihre eigenen Bedürfnisse zu beachten und sich Unterstützung zu leisten. Sie erhalten eine Übersicht, was die Pflegeversicherung zu Ihrer Unterstützung beitragen kann.
Weihnachts-Bastelangebote für Senior*innen, die Erfolgserlebnisse ermöglichen und Freude bereiten. Wir basteln mit Modelliermasse, Tannenzapfen, Eicheln, Nüssen, Strohhalmen und vielen anderen Materialien. Eine Mischung aus unterschiedlichen, einfach durchzuführenden Projekten.
Vorlesen in Seniorenheimen ist eine bereichernde Tätigkeit, die älteren Menschen soziale Teilhabe, kognitive Anregung und emotionale Verbindung ermöglicht. Wichtige Aspekte sind eine gute Vorbereitung, die Auswahl geeigneter Texte (kurz, bekannt, bildlastig), das Anregen von Gesprächen, das Einbeziehen verschiedener Sinne durch Spiele oder Lieder und das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse der Zuhörer*innen.
Aufmerksamkeit für die Sinne. In diesem Kurs basteln wir (einfache) Wanddekorationen für bettlägerige Bewohner, denn wer will schon immer nur eine weiße Wand anstarren. Wie viel schöner ist es da, den Jahreszeiten entsprechend eine hübsche Dekoration zu sehen, zu erkennen, darüber nachzudenken und der Wahrnehmung neuen Input zu schenken. So können Sie mit den fitten Bewohnern etwas für die Mitbewohner basteln, die tatsächlich Input für die Wahrnehmung brauchen.
Die Betreuung von Menschen, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden, ist eine ebenso wertvolle wie schwierige Aufgabe, die Pflegende oft an ihre persönlichen Grenzen bringt.
Förderung von Bewegung nach Musik für ältere Menschen. Musik weckt unsere Lebensgeister und animiert uns zum Tanzen. In dieser Fortbildung erlernen wir neue Tänze im Sitzen (für Senior*innen mit Einschränkungen). Wir tanzen auch hinter dem Stuhl und frei auf der Fläche. Für jeden ist etwas dabei.
Wenn die eigenen Eltern oder Schwiegereltern älter werden und plötzlich Unterstützung im Bereich der Haushaltsführung, dem Umgang mit Behörden bis hin zur eigenen Pflege brauchen - sind die Kinder an der Reihe. Beruf und Pflege unter einen Hut zu bekommen, ist nicht leicht. Den älteren Menschen fällt es schwer, von ihren Kindern Rat und praktische Hilfe anzunehmen. Der Verlust an Selbständigkeit macht Angst und der Rollentausch kann für beide Seiten emotional belastend sein. Warum wird guter Rat erst angenommen, wenn er von fremden Personen kommt oder der Leidensdruck steigt? In diesem Elternabend lernen Sie, das Verhalten der Eltern aus deren Lebensgeschichte heraus zu verstehen. Sie erhalten Ansätze, wie Sie ihren eigenen Umgang damit verändern und erfahren, wo es Beratung und Hilfen gibt.
Sie möchten pflegebedürftige Menschen in Ihrer Nachbarschaft oder im persönlichen Umfeld unterstützen? Begleitung zum Einkauf, zum Spaziergang oder zu kulturellen Veranstaltungen, kleine Hilfen im Haushalt, Vorlesen oder gemeinsam kochen. Jede Hilfe ist wertvoll und hilft, dass Menschen, die allein leben oder deren Kinder weit entfernt wohnen und arbeiten, zu Hause zurechtkommen. Als anerkannte Nachbarschaftshelfer*innen können Sie Ihre Dienste über den Entlastungsbetrag der Pflegeversicherung abrechnen. Diese Kursreihe vermittelt Ihnen anhand von Fallbeispielen, wie Sie Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen bei der Betreuung und Alltagsbegleitung unterstützen. Wir sprechen darüber, wie Hilfestellung, Aktivierung und Förderung der Selbständigkeit mit der Selbstbestimmung in Einklang zu bringen sind. Sie lernen Unterstützungsleistungen der Pflege- und Krankenversicherung, professioneller Dienste und Beratungsstellen kennen. Schließlich lernen Sie auch, Ihre eigenen Bedürfnisse zu beachten und sich Grenzen zu setzen.
Wie gestalte ich eine „Märchenstunde“ in der Weihnachtszeit? Welches Märchen wähle ich aus? Wie erzähle ich? Erzählen für dementiell veränderte Menschen - zu beachtende Besonderheiten bei Demenz
Musik und Rhythmus verbessern die Motorik, die Wahrnehmung und bieten Entspannung, fördern die Kommunikation und den Kontakt zu sich selbst und zu anderen. Übungen zur Körperwahrnehmung und zum inneren Puls. Rhythmische Spiele & Gruppenübungen. Einführung in unterschiedliche Rhythmusformen. Rhythmus und Musik mit verschiedenen, paarweise identischen Inhalten, Body-Percussion (Körperinstrumente) Zwischendurch wird aus einfachen Mitteln eine Trommel hergestellt.
Langeweile – was ist das eigentlich? In diesem Seminar versuchen wir Antworten zu finden. Es gibt unterschiedlichste Definitionen mit diversen Wertungen zu diesem Thema. Häufig wirken gelangweilte Menschen lustlos, teilnahmslos und störend, insbesonders wenn der Auftrag zur Aktivierung im Hintergrund Druck macht. Wann also ist es völlig okay, Langeweile zu haben und wann empfiehlt sich der Versuch der Aktivierung und wie kann das gelingen? Diese Fragen sowie die zugehörige Dokumentation werden wir klären.
Welche Anforderungen und Inhalte sollte ein Wochenplan zur Beschäftigung und Aktivierung erfüllen? Welcher Sinn steht hinter einer Themenwoche? Wie kann ich das Thema durchgehend immer wieder neu gestalten? In diesem Seminar gibt’s Antworten auf die Fragen und wir erstellen gemeinsam einen Wochenplan zum Thema 'Zeit'. Außerdem werden wir einzelne entsprechende Angebote für den Einsatz in den Einrichtungen vorbereiten.
Einführung in die kreative Arbeit mit Pappmaché am Beispiel von Weihnachtsschmuck und „Handwerkszeug“ für die basale Stimulation.
Kommunikation führt Menschen zusammen und bewirkt auch den Zusammenhalt unter ihnen. Inhalte: - Sicherheitshinweise und Warnsignale - Gewaltprävention - Rechtlicher Rahmen - Stresserkennung und –bewältigung - Deeskalierende Kommunikation - wie kann ich diese anwenden? - Sicherheitsdistanzen
Bei langfristiger oder dauerhafter Immobilität schränkt sich der Lebensraum der Betroffenen stark ein, sie werden 'bettlebig'. Ihr Umfeld besteht aus dem Sichtkreis rund um das Bett. In dieser besonderen Lebenslage ist ein angemessenes und anregendes Betreuungsangebot ebenso wichtig wie eine angemessene Gestaltung des Umfeldes. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden Einblick in diese Situation und erkennen ansatzweise Wünsche und Bedürfnisse, um ein besseres Verständnis zu ermöglichen. Worauf gilt es im Rahmen der Betreuungsarbeit zu achten? Wie können Betreuungskräfte sich gut vorbereiten? Antworten darauf sowie verschiedenste Anregungen/Ideen zur Aktivierung/Begleitung 'bettlebiger' Menschen unter Berücksichtigung ihrer individuellen kognitiven Leistungsfähigkeit und der Einbindung aller Sinne stehen im Fokus dieses Seminars.
Pflegebedürftigkeit kann jeden unvermittelt treffen. In solchen Fällen springt die Pflegeversicherung ein. Um Pflegehilfen zu erhalten, muss ein Antrag gestellt und ein Pflegegrad anerkannt werden. Es ist von Vorteil, wenn Sie die bürokratischen Schritte bereits kennen und wissen, worauf es bei der Pflegebegutachtung ankommt. So können Sie im Pflegefall schnell handeln und sich auf das Wichtigste konzentrieren: Die betroffende Person. In diesem Kurs erfahren Sie alles über den Weg vom Pflegeantrag zu den Leistungen der Pflegeversicherung, die Systematik der Pflegegrade und die Vorbereitung auf das Begutachtungsgespräch. Pflegerische Versorgungsmodelle, Wohnformen und Beratungsstellen werden besprochen und individuelle Fragen beantwortet.
Wenn Pflege zu Hause an Grenzen stößt, ist oft der Umzug ins Pflegeheim nötig. Was kostet ein Heimplatz, wie wird dieser finanziert und welche Eigenanteile entstehen? Ist dieser Schritt unvermeidbar - oder gibt es Alternativen? Die Reduzierung von Barrieren und ein auf die Behinderung angepasster Umbau des Eigenheims sind eine Möglichkeit. Auch alternative Wohnformen und die 24-Stunden-Betreuung zu Hause können eine Lösung darstellen. Finden Sie nach dem Vortrag die beste Lösung für sich.
Im Rahmen dieser Qualifizierungsmaßnahme werden die Teilnehmer für palliativmedizinisches und hospizliches Handeln sensibilisiert. Sie gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen. Das Curriculum ist als modulares Fortbildungscurriculum angelegt und vermittelt Grundkenntnisse sowie ein Fundament für eine ethische Einstellung. Grundfertigkeiten werden thematisiert und exemplarisch ausprobiert. Die Fortbildung beinhaltet eine Auswahl von zentralen Themen, die für eine erste Auseinandersetzung in der Versorgung und Begleitung schwerstkranker bzw. sterbender Menschen und ihrer Angehörigen erforderlich sind.
Märchen eignen sich wunderbar, um mit älteren Menschen in Kontakt zu kommen. Es können die bekannten der Brüder Grimm sein, die viele Senior*innen gut erinnern und gern wieder hören, oder andere, eher unbekannte deutsche Märchen und aus auch anderen Ländern, von denen es so viele gibt. Märchen, richtig vorgetragen, können beruhigend wirken. Sie lenken von Sorgen und einem sich ständig wiederholenden Gedankenkarussell ab. Die Zuhörer*innen werden in eine Zeit zurückversetzt, in der sie sich geborgen und behütet fühlten. Durch ihre bildhafte Sprache sind die Märchen für uns nicht immer sofort rational erfassbar, ihre Visualisierungen können als innere Bilder aber ohne Umwege tiefere Schichten in uns erreichen und emotionale Blockaden auflösen. Märchen bieten aber auch Anknüpfungspunkte für Gespräche: Wie war es damals, im Krieg zum Beispiel? Heimat, die Rolle der Frau, Vertriebensein, zumindest zeitweilig notwendige Auswanderung, Krankheit, Tod, Armut, aber auch Freundschaft, Zusammenhalt, Neubeginn mit neuer Hoffnung und neues oder wieder gefundenes Glück sind sicher Themen, zu denen viele ältere Menschen ihre ganz eigenen Gedanken und Erfahrungen haben. Dadurch lässt sich auch ein Übergang in die Biographiearbeit finden.
Mit sanften Bewegungen Wohlbefinden und Lebensfreude fördern Qi Gong ist eine bewährte Methode der chinesischen Gesundheitslehre und eignet sich hervorragend für die Arbeit mit älteren Menschen. Die ruhigen, fließenden Bewegungen fördern Beweglichkeit, Gleichgewicht, Konzentration und Entspannung und lassen sich auch im Sitzen durchführen. In diesem Kurs lernen Seniorenbegleiter einfache und leicht umsetzbare Qi-Gong-Übungen kennen, die sich ideal in den Betreuungsalltag integrieren lassen. Die Übungen stärken Körper und Geist, fördern die innere Ruhe und schaffen wertvolle gemeinsame Momente mit den Seniorinnen und Senioren. Kursinhalte: Grundlagen des Qi Gong Einfache Bewegungs- und Atemübungen Qi Gong im Sitzen und Stehen Förderung von Mobilität, Balance und Konzentration Entspannungsübungen für den Alltag Praktische Anwendung in der Seniorenbegleitung
Manchmal muss es schnell gehen: Nach einem Schlaganfall braucht man plötzlich Hilfe bei der täglichen Pflege. Die Wohnsituation muss zum Beispiel auf die Nutzung eines Rollstuhls angepasst oder ein Pflegebett besorgt werden. Vor allem, wie unterstützt man die betroffende Person bei der Pflege und welche Hilfen gibt es dafür? Im Kompaktkurs erhalten Sie die wichtigsten Informationen, wie die Pflege von Menschen nach einem Schlaganfall zu Hause organisiert werden kann. Sie erhalten Tipps zur Pflege und zu Hilfsmitteln.
Wie gehe ich damit um, wenn ein Angehöriger von einer Demenz betroffen ist? Zur Bewältigung einer der größten Herausforderungen für Familien und Partnerschaften vermittelt dieser Kurs das Grundwissen über Demenz und die unterschiedlichen Ausprägungen. Sie vertiefen Ihr Verständnis für die ungewohnten Verhaltensweisen Ihrer/ Ihres Angehörigen und erhalten praktische Anregungen, wie Sie die Orientierung der Person unterstützen können. Im Verlauf des Kurses lernen Sie, die Herausforderungen im täglichen Umgang zu meistern, Hilfe anzunehmen und Gelassenheit zu entwickeln. Individuelle Fragen zu Möglichkeiten der Unterstützung und Entlastung, Versorgungsformen sowie deren Finanzierungsmöglichkeiten durch die Pflegeversicherung runden den Kurs ab.
(Vor-) lesen, Gedächtnistraining, TimeSlips-Methode Vorlesen und Leserunden gehören zu den schwierigsten Aktivitäten für Betreuungskräfte, gleichzeitig gehören sie zum Standardprogramm. Es wird um Kriterien gehen, geeignete Texte auszuwählen und sie zu bearbeiten. Und wir werden das laute Vorlesen üben, damit es ansprechend für die Zuhörenden wird. Inhalte: - Zeitung, Kurzgeschichte, Buch, Gedichte - Denksport für die Fitteren - Berücksichtigung von Neigungen und Interessen - Zeitmanagement bei Leseeinheiten (Einschlafen) - Gute, sinnvolle Betonung (Vorlese-Übungen) - Setzen von nonverbalen und vokalen Akzenten - Möglichkeiten zur Beteiligung/TimeSlips-Methode
Sitztänze und Bewegungsgeschichten für Menschen mit und ohne Demenz.
Mit sanften Bewegungen Wohlbefinden und Lebensfreude fördern Qi Gong ist eine bewährte Methode der chinesischen Gesundheitslehre und eignet sich hervorragend für die Arbeit mit älteren Menschen. Die ruhigen, fließenden Bewegungen fördern Beweglichkeit, Gleichgewicht, Konzentration und Entspannung und lassen sich auch im Sitzen durchführen. In diesem Kurs lernen Seniorenbegleiter einfache und leicht umsetzbare Qi-Gong-Übungen kennen, die sich ideal in den Betreuungsalltag integrieren lassen. Die Übungen stärken Körper und Geist, fördern die innere Ruhe und schaffen wertvolle gemeinsame Momente mit den Seniorinnen und Senioren. Kursinhalte: Grundlagen des Qi Gong Einfache Bewegungs- und Atemübungen Qi Gong im Sitzen und Stehen Förderung von Mobilität, Balance und Konzentration Entspannungsübungen für den Alltag Praktische Anwendung in der Seniorenbegleitung
Körper und Geist bilden eine Einheit - wie oft haben wir das schon gehört! In diesem zweitägigen Kurs soll nun auch beides angesprochen werden. Dual Tasking kann dazu ein Schlagwort sein, aber auch angemessene geistige Herausforderungen, die Kreativität in der Umsetzung erfordern. Dabei soll es spielerisch leicht zugehen, denn Spaß am Tun ist die beste Motivation, und mit guter Laune lässt sich manche Hürde leichter nehmen. Und wenn Bewegung mit dabei ist, kann man kaum noch auf schlechte Gedanken kommen. Inhalte werden daher Musik und Spiel sein, Witze und Anekdoten, und Sportliches, das schon mal zum Schwitzen und Stöhnen bringen kann - eben Abwechslungsreichtum, der Gehirn und Körper anregt. Dabei geht es darum, den Senioren und Seniorinnen Spaß an der geistigen Herausforderung bzw. an Bewegungen zu vermitteln, die gut tun und fit halten.
Märchen eignen sich wunderbar, um mit älteren Menschen in Kontakt zu kommen. Es können die bekannten der Brüder Grimm sein, die viele Senior:innen gut erinnern und gern wieder hören, oder andere, eher unbekannte deutsche Märchen und auch aus anderen Ländern, von denen es so viele gibt. Märchen, richtig vorgetragen, können beruhigend wirken. Sie lenken von Sorgen und einem sich ständig wiederholenden Gedankenkarussell ab. Die Zuhörer:innen werden in eine Zeit zurückversetzt, in der sie sich geborgen und behütet fühlten. Durch ihre bildhafte Sprache sind die Märchen für uns nicht immer sofort rational erfassbar, ihre Visualisierungen können als innere Bilder aber ohne Umwege tiefere Schichten in uns erreichen und emotionale Blockaden auflösen. Märchen bieten aber auch Anknüpfungspunkte für Gespräche: Wie war es damals, im Krieg zum Beispiel? Heimat, die Rolle der Frau, Vertriebensein, zumindest zeitweilig notwendige Auswanderung, Krankheit, Tod, Armut, aber auch Freundschaft, Zusammenhalt, Neubeginn mit neuer Hoffnung und neues oder wieder gefundenes Glück sind sicher Themen, zu denen viele ältere Menschen ihre ganz eigenen Gedanken und Erfahrungen haben. Dadurch lässt sich auch ein Übergang in die Biographiearbeit finden.
Handpuppen sind in vielen Bereichen einsetzbar. In der Arbeit mit Senioren oder bei Menschen mit Demenz. Handpuppen dienen als Unterhaltung für klein und groß. In dieser Fortbildung werden Techniken, Tipps und Tricks für den kreativen Einsatz von Klappmaulpuppen vermittelt. Sie erhalten Anregungen und Inspirationen, die Puppen auf vielseitige Weise ins Spiel zu bringen und in ganz unterschiedlichen Situationen einsetzen zu können. Die Fortbildung gibt Ihnen die Möglichkeit, den Umgang mit den großen Klappmaulpuppen (z. B. von Living Puppets oder Kumquats), bei denen sich der Mund und z. T. auch die Hände separat bespielen lassen, zu erlernen und zu üben.
